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Hindenburgallee
Elberfeld West
Wilkens & Neubaum
Stadt Elberfeld
1924
1991 - 1993
Schuster Architekten
Stadt Wuppertal

Stadion "Zoo"

Anfang der 1920er Jahre erhielt endlich auch Elberfeld ein Stadion, das im damaligen Terminus „Großkampfbahn“ genannt wurde. Der Neubau zeichnete sich vor allem durch eine 500 Meter lange Rennbahn aus, die in ihrer Breite von keinem Stadion übertroffen wurde. Sie war durch ihre starke Neigung sowohl für Fahrrad- und Motorradrennen als auch Autorennen ausgelegt und wurde in ihrer Länge nur vom Olympiastadion in Berlin übertroffen. Der Tribünenbau ist nach außen dreigeschossig gestaltet und zeichnet sich durch ein feines Halbbogenband unterhalb des Kranzgesimses aus. An den Ecken des symmetrischen Baukörpers befinden sich Türme, die ursprünglich mit einem dreieckig gezackten Gesimsband versehen waren. Massive, geschwungene Treppenaufgänge führen an den Seiten zur Tribüne hoch, während eine zweiläufige Treppe die Mitte der Fassade markiert und die Zuschauer ins erste Obergeschoss führt. Die Fassadenwand des Tribünenbaus ist restauriert worden und in einen Neubau integriert worden. Die an der Ostkurve liegende Gaststätte mit Blick über das Stadion ist zweigeschossig ausgeführt. Ein Portikus mit drei hohen Arkadbögen und einer Dachterrasse im Obergeschoss bestimmt auch hier die Symmetrie des Gebäudes, das mit einem Tonnendach gedeckt ist. jb

Objekt: Stadion "Zoo"
Standort: Hindenburgallee
Stadtteil: Elberfeld West
Architekt: Wilkens & Neubaum
Bauherr: Stadt Elberfeld
Baujahr: 1924

Umbau: 1991 - 1993
Architekt: Schuster Architekten
Bauherr: Stadt Wuppertal 





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